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"Edi-SE" - Die Schaltung - Analyse


Wenn man sich die Schaltung anschaut, fallen viele Details auf, die für einen Detektorempfänger, wie man ihn kennt, untypisch sind, weil sie  einen enormen Aufwand bedeuten.


Das waren aber auch keine Geräte für den normalen Radiohörer, es waren Behörden- und Militär- Geräte !
Selbst in den USA werden nur einige wenige Radiofreunde so ein Gerät in die Hand bekommen haben- der Preis war in höheren 4- stelligen Bereichen, und ob man diese Geräte überhaupt erwerben konnte- da brauchte man sicher beste Beziehungen.

Für die Geräte wurde teils enormer Aufwand betrieben.
Etwa für die Spulen, die in etliche Bereiche unterteilt sind, und jede Menge Anzapfungen besitzen, zudem in einer speziellen Wicklungsart gefertigt wurden.
Dies war aber nicht außergewöhnlich,  es war Anfang bis Mitte der 20er Jahre durchaus üblich, auch in deutschen Geräten- allerdings in kommerziellen und militärischen Geräten.

Dazu gibt es in den Umschaltern mitgeführte Schaltkontakte, die kaum zu erkennen sind, die aber eine wichtige Funktion erfüllen: Sie schalten bei steigenden Frequenzbereichen diejenigen Spulenteile der tieferen Bereiche weg, da diese nicht benötigt werden !
Damit sind diese Spulenabschnitte weder induktiv noch kapazitiv wirksam.
Ich habe den Schaltplan von damals umgezeichnet- in den Originalstromlaufplänen werden sie als 2 aufeinanderzeigende Pfeile dargestellt !
Diese  "Death End- Switches" habe ich durch Punkt-Linien gekennzeichnet.

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