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"Edi-SE" - Nachberechnung und Neuberechnung



Nachberechnungsblatt für die Wellenbereiche des SE-143

Berechnung des Originalgerätes

Zwecks Analyse habe ich sämtliche Bereiche der Primär- und Sekundärkreises durch gerechnet.

Dabei wurde erkennbar, wie ausgefeilt die Frequenzbereiche gesetzt wurden.
Für die meisten Frequenzbereiche ist es möglich, 2 gegensätzliche Verhältnisse für Drehko. Kapazität und Spuleninduktivität zu finden, als Cmax und Lmin, oder Cmin und Lmax.
In beiden Fällen ist die Resonanzfrequenz gleich, aber die Kreisgüte ist anders.
Wenn man die entsprechenden Skalenpostitionen dazu festhält, hat man die Möglichkeit, diese beiden Punkte schnell aufzufinden.

Wichtig ist für die Berechnung die Kapazität der Antenne.
Der Hersteller des Gerätes SE-143 gab die Antennenkapazität mit 800 pF an.
Dies ist den damaligen Verhältnissen geschuldet, die Angaben sind vom Marine- Gerät SE-143, und die Antennenkapazitäten sind mit einer mehrdrähtigen Antenne auf einem Stahl- Schiff  sicher anders, als auf dem Lande, mit oft eindrähtigen Antennen ggü. trockenem Boden.

Ggf. kann dies mit einem Reihenkondensator in der Antennenzuleitung kompensiert werden, oder die berechneten Bereiche sind im Diagramm zu verschieben- die Verschiebung dürfte meist gering sein.

Die Eichung und ggf. Korrektur  kann man mit einem Prüfgenerator korrigieren, und tatsächlich gehörte ein passender Eichgenerator zur Ausstattung der Funkstationen, die solche Empfänger verwenden, etwa der Prüfgenerator SE-1603.




Eingekreist die 2 Punke für Empfang mit Cmax/ Lmin und Cmin und Lmax


Berechnung des Nachbaus mit deutschen Bauteilen


Für einen Nachbau mit anderen Teilen ist die Nachberechnung nötig.
Da keine Drehkondensatoren mit 3000 bis 5000 pF beschaffbar sind, dafür solche mit 1500- 2200 pF, war eine komplette Neuberechnung nötig.

Für den Nachbau sind deutsche Drehkondensatoren 1500- 2200 pFeinzusetzen.
Zudem habe ich momentan kein Kriegsschiff zur Hand, und verwende eine Antennenkapazität, die in den IEC- Empfehlungen für Antennen- Ersatz empfohlen werden- 300 pF.
Meine Langdrahtantenne hat etwa 400 pF.
Auch hier wäre ggf. mit einem Reihenkondensator in der Antennenzuleitung eine Korrektur möglich.


Eingekreist die 2 Punke für Empfang mit Cmax/ Lmin und Cmin und Lmax
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