Der "Sleeper- Transmitter" hat mit der maximal genannten Anodenbatterie- Spannung (150 V) gerade mal die (HF-) Leistung einer Fahrradscheinwerfer- Glühbirne, und mit einer Anodenbatterie geringerer Spannung, und ggf. einem Antennen- Ersatz- Lastwiderstand, ist die Leistung so gering, daß man das Gerät ohne nennenswerte Abstrahlung im eigenen Hause verwenden kann, um alte AM- Radios mit Programm "von Konserve", also z. B. CD- Player usw., versorgen zu können.
Es geht also keinesfalls um den Bau eines Senders- eher eines Werkstatt- Generators.
Im Prinzip ist es "die kleinste Variante des Voxhaussenders", den ich ja schon nachgebaut habe.
Kleiner Unterschied: Der "Voxhaussender" verwendet Gitterstrommodulation, der "Sleeper- Transmitter" verwendet Gitterspannungsmodulation.
Original- Schaltplan von 1922. Spartanisch- minimalster Bauelemente- Einsatz.
Die untere Spule ist drehbar, als Kugelvariometer gezeichnet.
Wegen der sehr geringen Röhrenleistung sind einfach 2 Röhren parallelgeschaltet, für geringste Leistung würde bereits eine Röhre reichen.
Schaltplan umgezeichnet.
Modulations- Zusatz, Modulationsart Absorptions- Modulation, wie vom Autor im Artikel (ohne Zeichnung) beschrieben.
Modulation mittels Kohlemikrophon. Der beim Besprechen wechselnde Widerstand des Mikrophons bedämpft den Schwingkreis dementsprechend mehr oder weniger.
Die Absorptions- Modulation war die allererste Modulationsmöglichkeit der Anfangszeit, sie wurde bereits bei Löschfunkensendern und Lichtbogensendern angewandt..
Der Modulationsgrad war gering, aber erstmals war Ton- Modulation möglich.
Bei höherer Leistung konnten Kohlemikrophone regelrecht "verbrennen". Da waren die Techniker ganz pragmatisch, es wurden einfach... Mikrophone parallelgeschaltet. Ggf. sehr viele. Das sah mit den Krakenarmen" sehr merkwürdig aus, aber... funktionierte.
Der Anschluß eines Verstärkerausgangs an die Absorptionsspule müßte m. E. auch funktionieren.
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