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Entwurf einer Schaltungs- Blaupause für die Rekonstruktion

Aus der Auswertung der Grundschaltung, der Fotos, der Beschreibungen und der wahrscheinlichen und nachweislich vorhandenen Bedienelemente habe ich diese Schaltung erstellt.

Es ist nicht die tatsächliche Schaltung des E82, das ist mir bewußt.


Bemerkenswert sind die Anzahl sehr großer Spulen, dies erklärt auch die riesigen Abmessungen des E82.

Antennen- Schaltung: "Kurz-/Lang- Schaltung"
Die Resonanzen der Kreise SOLLTEN gleich sein, aber genau das ist beim Antennenkreis äußerst abhängig von der der Antennenart (Eigenkapazität der Antenne, die Antennen der Großgeräte wurden um 500- 1800 pF angegeben !) und der zugehörigen Schaltungsart- Serienkreis oder Parallelkreis.
Für hochkapazitive Antennen wählte man Serienschaltung, für kurze Antennen Parallelschaltung.
Bis auf die Serie-/ Parallel- Schaltung = "Kurz-/Lang- Schaltung" enthält der Entwurf alle Bedienelemente. Es kann jedoch auch sein, daß die "Kurz-/Lang- Schaltung" verwendet wurde- ohne die Kenntnis der Schaltungsdetails oder der Beschriftung der Bedienelemente ist das nicht sicher zu bestimmen.
Ich habe also diese Schaltung von mir aus integriert, weil sie sinnvoll ist.
Die Schaltungsart ist in diesem Entwurf umschaltbar, auch das wurde in den frühen Jahren gelegentlich angewandt.
Die Skalenablesung kann sich jedoch bei der Umschaltung gehörig verschieben.
Dies ist zwar nicht wirklich ein Problem, erfordert aber Faustformeln, Tabellen und präzise geführte Logbücher.
Hier ist die Getrennt- Abstimmung ein Vorteil.

Antennen- Schaltung: Zusätzlicher Kreis für Antennenlänge
In vielen frühen Geräten gab es eine "Verlängerungsspule" oder einen "Verkürzungs- Kondensator" im der Antennen- Zuleitung, auch öfter am "kalten" (= masseseitigen) Ende der Einkoppelspule plaziert, auch Schwingkreise waren gelegentlich dort zu finden.
Möglicherweise waren bei diesen Abstimmelementen auf ihren Skalen Antennenlängen angegeben.

Ich habe diese Möglichkeiten alle eingesetzt.
Die Gestaltung des EIngangskreises läßt damit -hoffentlich- jede Anpassung zu, vom "feuchten Schnürsenkel" (= Notantenne),  über Schiffsantennen bis zur Großstationsantenne auf hohen Masten.

Spulenkoppler
In den alten Fotos sind 1 Koppler als Schiebesteller rechtsseitig, sowie 2 Koppler mit Handrädern auf der Frontplatte zu sehen, diese sind hier schaltungsmäßig realisiert.
Die Art der Kreiskopplung mittels Teil- Spulen (Schiebespulen- oder Drehspulen- Variometer) habe ich anderen Geräte dieser Zeit, Telefunken, aber auch USA, abgeschaut, etwa dem Telefunken EHA13 oder dem USA- Gerät IP-500 = SE-143, die sich sehr ähneln.
Ob ich sie als Schiebespulen- oder als Drehspulen- Variometer realisiere, hängt von der Materialsituation ab- elektrisch dürfte der Unterschied, wenn überhaupt, nur gering sein.

Detektor- Kopplung
Sie ist hier mit einem Wahlschalter an der Sekundärspule der Auskoppelspule des  Tertiärkreises  realisiert.

Detektor- Wähler
Detektor- Wähler waren damals üblich. Dies ist hier mit einem Wahlschalter realisiert.

Telefon- Kondensator
Der damals immer verwendete Kondensator zu Absiebung von HF- Resten nach dem Detektor.
Ebenfalls mit einem Wahlschalter realisiert.

Rückkopplung
Es gab Detektor- Ampfänger mit Anschluß- Möglichkeit eines Audions mit Rückkopplungs- Anschluß, beim USA- Gerät IP-500 = SE-143, gelegentlich sogar mit zweien bei Sekundärempfängern, wie beim Telefunken E225a.
Ob es beim E82 eine Rückkopplungs- Möglichkeit gab, ist nicht sicher.
Ich sehe das vor, der Aufwand ist ja nur je eine Rückkopplungswicklung im Primär- und Sekundär-/ Tertiär- Kreis.

Die Blaupause
Im historischen Stil


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