Bemerkungen zu entwickelten Formeln
Dies war eine Recherche zum Nachvollziehen der Angaben und Berechnungen von KERNLOSEN Spulen in historischen Geräten, meist sehr großen Spulen.
Die Recherchen zu Formeln und meine Nachberechnungen haben sehr viel Zeit gekostet.
Nicht in jedem Falle werden die Bedingungen: Verhältnis Durchmesser zu Spulenlänge, Drahtdicke, Windungsabstand, sowie die Eingabeeinheiten genannt !
Die Ergebnisse der historischen Berechnungen und Nachrechnungen können differieren- die berechneten Konstanten in Tabellen stimmten schon damals nicht überein, sicher aufgrund verschiedener Berechnungsmethoden.
Nicht in jedem Falle sind die Bedingungen (Verhältnis Durchmesser zu Spulenlänge), sowie die Eingabeeinheiten genannt !
Bei amerikanischen Quellen kann man von Inch( Zoll)- Maßen ausgehen, obwohl die Einheit der Ausgabe in Zentimeter erfolgt.
Ansonsten kann man natürlich mit den Formeln rechnen- die Maße müssen eben vorher umgerechntet werden.
Die Berücksichtigung der Spulenabmessungen mittels Korrekturwert ist auf jeden Fall genauer.
Nutzt man dies nicht, ist das Ergebnis mit einem höheren Fehler behaftet.
Moderne PC- oder Online- Spulenberechnungs- Programme fragen nach Spulendurchmesser und Spulenlänge, und bestimmen zur Berechnung sehr genaue Korrekturwerte.
Wichtig ist immer die Spulenlänge, die, weil sie im Nenner steht, einen sehr hohen Einfluß hat, diese ist oft von der Drahtstärke abhängig.
Bei der Berechnung eigener Spulen ist dies zu berücksichtigen, ggf. Vorversuche, um die WIcklungslänge abzuschätzen.
Bei niedrigen Frequenzbereichen kann eine Spule sehr lang werden, u. U. würde sie nicht mehr in das Gehäusedes Gerätes passen- dafür nutzte man historisch Mehrlagenwicklungen.
Zur Anfangszeit der Rundfunktechnik nutze man diese, um jedoch die Nachteile durch hohe Kapazitäten und niedrige Spannungsfestigkeiten (Verwendung in Sendern) nicht bechten zu müssen, oft in sehr komplizierten Wickeltechniken.
Die Berechnungen wurden über Jahrzehnte weiterentwickelt, in der Anfangszeit mögen sie wenig genau gewesen sein- das war aber kein Problem:
- Empfänger wurden von Hause aus mit entsprechend Reserve an
Frequenzbereich der Abstimmelemente gestaltet, ggf. wurden eben
entsprechend viele Frequenzbereiche durch wechselbare oder umschaltbare
Abstimmelemente gewährleistet.
- Mehrkreisige Empfänger stimmten die Abstimmelemente anfangs nicht
gemeinsam ab, so das durch Einzelabstimmung der kreise in jedem Kreis das
Maximum erreicht werden konnte.
.
