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Problem: Spulenarten und Berechnungsgrundlagen

Gerade in der Anfangszeit der Funk-/ Rundfunktechnik wurden ausgefeilte Wickeltechniken von Flach- und Zylinderspulen angewandt:
Flachspulen in verschiedenen Lagen- Wickelarten:
    - Einfache Spiralspulen,
    - Honigwabenspulen,
    - Korbbodenspulen,
    - Sternspulen
    - ggf, aufgeteilt, mehrere Spulen neben-/ übereinander
Zylinderspulen in verschiedenen Wickelarten:
     - Einlagige Spulen
     -
Kammerspulen,
     - Kreuzwickelspulen,
     - Bankwickelspulen.
     - S
ektorgewickelte Spulen.
     - ggf. aufgeteilt, mehrere Spulen nebeneinander

Die Spulenwickelarten wurden aufgrund der Notwendigkeit, die Spulen für die Anwendung in Geräten verkleinern zu müssen, um eine angemessene, nicht zu riesige Gehäusegröße zu erreichen, und um die bei Verkleinerung der Spulen ansteigenden Wicklungskapazitäten Windung zu Windung und Lage zu Lage so gering wie möglich zu halten, entwickelt.

Leider gibt es nur sehr wenige Berechnungsgrundlagen für die Spulen !
Das wird z. B. von der Suchmaschine Google mittels derer KI ("Künstliche Intelligenz"), die mir die folgenden Antworten anbot, begründet:

Berechnungsgrundlage für die Kapazität einer Kreuzwickelspule
Eine einfache, geschlosseneBerechnungsgrundlage oder Formel für die parasitäre Eigenkapazität einer Kreuzwickelspule, die alle geometrischen und materialtechnischen Parameter berücksichtigt, ist in der Praxis nicht verfügbar.
Die Berechnung der Eigenkapazität von Spulen ist ein komplexes Problem, da sie von vielen Faktoren abhängt und die genauen elektrischen Felder zwischen den Tausenden von sich kreuzenden Windungen schwer mathematisch zu fassen sind.

Warum eine einfache Formel fehlt
Komplexe Geometrie: Im Gegensatz zu einem einfachen Plattenkondensator sind die Kapazitäten zwischen den einzelnen Windungen und Lagen ungleichmäßig verteilt. Die exakte Geometrie jeder einzelnen Windung beeinflusst die Gesamtkapazität.

- Verteilte Kapazität: Die Kapazität ist keine einzelne Komponente, sondern ein verteiltes Phänomen entlang der
  gesamten Drahtlänge. Eine Spule wird elektrisch eher als eine Kette aus Induktivitäts- und Kapazitätselementen modelliert (verlustbehaftete Leitung).
- Materialeigenschaften: Die Dielektrizitätskonstante des Drahtlacks, des Spulenkörpers und der umgebenden Luft beeinflussen die Kapazität, und diese Werte sind oft nicht präzise genug bekannt.

Gibt es eine Möglichkeit der Berechnung der Spulen- Eigenkapazität bei der "Bankwicklung" ?
Es gibt keine einfache, geschlossene Berechnungsformel für die parasitäre Eigenkapazität bei der "Bankwicklung" oder "Telefunken-Wicklung".
Ähnlich wie bei der Kreuzwicklung ist die Geometrie der Bankwicklung extrem komplex. Die Kapazität entsteht durch die Wechselwirkung und die elektrischen Felder zwischen jeder einzelnen Windung und jeder Schicht der Spule.

Gründe für die Nicht-Berechenbarkeit 
-
Verteilte Parameter: Die Eigenkapazität ist ein verteiltes Phänomen. Eine Spule mit Bankwicklung muss als eine komplexe Anordnung vieler kleiner, untereinander in Reihe und parallel geschalteter Kapazitäten und Induktivitäten
  betrachtet werden, die sich über die gesamte Struktur verteilen.
- Unregelmäßigkeiten:
Selbst kleinste Abweichungen in der Wickelpräzision, dem Drahtdurchmesser oder der Dicke des Isolationslacks beeinflussen die exakte Kapazität, was eine theoretische Berechnung fast unmöglich macht.
- Fehlende allgemeine Formel: Während es halb-empirische Modelle für einfache, einlagige Solenoidspulen gibt, sind diese nicht auf die viel komplexere, mehrlagige Bankwicklung übertragbar. 

Es wird Messung als Lösung genannt.

Messung der Kapazität
Die Eigenkapazität einer Kreuzwickelspule wird nicht direkt berechnet, sondern meist messtechnisch bestimmt, oft durch Analyse ihres Resonanzverhaltens in einem Schwingkreis.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die "Kapazität" einer Kreuzwickelspule eine entscheidende, aber parasitäre Eigenschaft ist, deren Minimierung ein Hauptgrund für die Verwendung dieser speziellen Wickeltechnik ist.

Modellierung und Praxis 
In der Praxis wird die Eigenkapazität auf folgende Weisen ermittelt: 
- Messung
  Die gängigste und zuverlässigste Methode ist die experimentelle Bestimmung der Eigenresonanzfrequenz der fertigen Spule (z.B. mit einem LCR-Meter oder einem Netzwerkanalysator). Aus der Resonanzfrequenz \(f_{0}\) und  der gemessenen Induktivität \(L\) lässt sich die Eigenkapazität \(C_{eigen}\) näherungsweise berechnen:
  C eigen ~ 1 / (2 Pi x F res)Quadrat x L
- Numerische Simulation:
  Für präzise Analysen in der Entwicklung werden komplexe elektromagnetische
  Feldsimulationen (Finite-Elemente-Methoden) verwendet, die jedoch spezielle Software und Rechenleistung erfordern.
- Empirische Modelle
Es existieren komplexere, empirisch abgeleitete Modelle, die verschiedene Parameter
(Windungszahl, Drahtdurchmesser, Spulendurchmesser, Wickelwinkel) einbeziehen, aber diese sind oft nur für einen spezifischen Spulentyp genau. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es keine einfache Berechnungsgrundlage" im Sinne einer handhabbaren Formel gibt. Stattdessen sind messtechnische Verfahren oder hochentwickelte Simulationswerkzeuge notwendig. 


Praktische Vorgehensweise
 In der Praxis wird die Eigenkapazität von Bankwicklungs-Spulen immer messtechnisch bestimmt: 
- Messen der Eigenresonanzfrequenz F res.  Dies ist die übliche Methode.
- Messen der Induktivität L: Dies geschieht typischerweise bei einer niedrigen Frequenz, bei der die Eigenkapazität noch keine Rolle spielt.
- Berechnen der Kapazität C eigen: Mit der Formel für einen Parallelschwingkreis lässt sich die effektive Eigenkapazität näherungsweise berechnen: C eigen ~ 1 / (2 Pi x F res)Quadrat x L

Zusammenfassung
Es lässt sich sagen, dass die Bankwicklung zwar die Eigenkapazität minimiert, ihre genaue Berechnung jedoch ein Fall für physikalische Messungen oder, in der modernen Entwicklung, für komplexe numerische Feldsimulationen ist. 


Ich bin damit nicht einverstanden !

Wie geschrieben: Die vorstehenden Zitate lieferte in Computerprogramm, die "Künstliche Intelligenz" von Google.

Dieses Programm ist durchaus fähig, nach Themen zu suchen, und die Ergebnisse grammatisch korrekt zu formulieren.
Ich habe es aber schon sehr schnell mit dem Aufkommen dieser Programme festgestellt:
Die Ergebnisse der "Künstlichen Intelligenz" sind IMMER nur so genau, wie die Fragen !
Selbst bei Suchmaschinen Suchen muß man manchmal "um die Ecke denken", um relevante Ergebnisse zu bekommen.
So kann eine Suche nach fremdsprachlichen Begriffen des Themas, zu dem man recherchiert, ein Ergebnis bringen, während die Suche nach deutschen Begriffen kaum etwas bringt !
Z. B. suchte ich für einen Modellbauer Bilder von Schiffsankern. Deutsche Begriffe aus Schiff", "Boot", "Anker" brachten sehr wenig, die Begriffe "Ship", "Boat", "Anchor", schon etwas mehr, aber wirklich fündig wurde ich erst bei dem Begriff "Marine Equipment" !
So gibt es bei Spulen die "Flachspule", die "zylindrische Spule", die "einlagige Wicklung", "mehrlagige Wicklung", "Kreuzwicklung", und für die Spulenwickelart "Bankwicklung" die Begriffe: "Bankwicklung", "Telefunken- Wicklung", "Stufenwicklung", sowoe für alle diese Begriffe deren englischsprachige Pendants.


Ich habe also recherchiert, und doch so einiges gefunden.
Dazu habe ich einige einige Nachrechnungen angestellt, und ich werde die Ergebnisse auch mit Messungen überprüfen.

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