Meßtechnik und Netztrennung
Meßsender/ Meßempfänger, 50 kg Transistorpower (und dennoch 1 Röhre mit drin)
Ich habe an meinem Wohnort, owohl es ein kleines Dorf, weitab von Großstadt und Industrie ist, schon hohe Störpegel feststellen können.
Es reicht bereits, einen Empfänger auf den AM- Bändern zu betreiben, und z. B. nur den Netz- PE an den Empfänger zu bringen- der Störpegel wird höher, zeitweise enorm höher.
Bei den heute überall verwendeten Schaltnetzteilen und Rundsteuerimpulsen ist das nicht verwunderlich.
Und die Geräte werden auch nicht mehr auf Störfreiheit getrimmt- selbst einen Marken- CD- Player eines bekannten japanischen Herstellers konnte ich als heftigen Störer ausmachen, der im Umkreis von fast 1 km mit einem gewöhnlichen Taschenradio auf MW/ LW nachweisbar war ! War mein eigenes Gerät, welches ich dann schnell ersetzte, da ich noch viel auf AM- Bändern unterwegs bin.
Mein Meßsender/ Meßempfänger, mit dem man früher auch Post- Meßwagen bestückte, ist für Batteriebetrieb vorgesehen, er besitzt einen eigenen Transverter, der aber sehr aufwendig entstört ist- es sind keine Oberwellen im eigenen Empfänger nachweisbar.
Mit dem Batteriebetrieb, sowie den von mir gebauten geschirmten Meß- Schleifenantennen können also ein netzfreier Betrieb ohne Störnebel, und dadurch präzise Messungen gewährleistet werden.

Wandel & Goltermann Pegelmeßplatz "PSM-5" und dessen Batterieanschluß 24 V
