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Spezielle Lösungen zum Thema Audion

Audion mit Rückkoppelröhre

 

Zweikreiser mit doppelter Rückkopplung

Hier 2 Schaltungsvorschläge für einen KW- Zweikreis- Empfänger mit doppelter Rückkopplung: in der Vorstufe und im Audion.

Die Schaltung soll nach Angaben des Verfassers die Leistungsfähigkeit eines (damaligen) Kleinsuperhets übertreffen.

Hier sind also zwei Rückkopplungsschaltungen wirksam, eine im Audion, wie üblic, sowie eine, welche den Vorstufen- Schwingkreis entdämpft, diese Stufe darf natürlich nie den Schwingzustand errreichen.
Diese "Vor- Rückkopplung" Schaltung wäre dann im Funkamateur- Jargon ein "Q. Multiplier", der die Schwingkreisgüte erhöht.

Alle HF- Drosseln 2,5 mH.
Kathodenkondensatoren 25 µF parallel zu 10 nF
Die Drehkos sind als KW- Drehkondensatoren angegeben, es sollten sich aber auch Rundfunkdrehkondensatoren eignen, der Frequenzbereich wäre dann größer.
Drehko 1: 20 pF- KW- Drehkondensator
Drehko 2: 100 pF Drehkondensator

Textteile und Schaltungen sind Zitate aus Springstein: Einführung in die Kurzwellen- und Ultrakurzwellen- Empfänger- Praxis.
Die Schaltungen habe ich aus einem alten Buchexemplar gescannt, restauriert und für eine gute Web- Darstellung farbig abgesetzt.







 

Zwei (!) Vorstufen, 5 aperiodische HF- Verstärker, eine Audionstufe ohne Rückkopplung, 2 NF- Stufen. Inmsgesamt 9 Röhren.
Typisch USA, je mehr Röhren, um so besser.
Von der Empfangsleistung ist es aber nur ein Zweikreiser, den man auch mit weniger Röhren bauen kann.

Hier eine spezielle Lösung zum Audion: Rückkopplung verbessert, und sogar... geregelt !


Anmerkung: Die Schaltung ist so veröffentlicht worden.
Ich denke, sie enthält einen (recht einfachen) Schaltungsfehler, und funktioniert nicht.
Machen wir eine Rätsel- Aufgabe draus:
Wer den Fehler findet, mag ihn mir per E- Mail mitteilen.

RÜCKKOPPLUNGSREGELUNG
EIngereicht 1. März 1932. Nr. 398170
Um die Rückkopplung auf den optimalen Wert, kurz vor der Eigenoszillation, zu halten, wird eine Regelung der Rückkopplung,  sowohl über die Eingangs- als auch über die Ausgangsbeschaltung der Audion/ Rückkoppelröhre, ausgeübt.

Wie in der Abbildung gezeigt, die Audionröhre Vi wird von einer Hochfrequenzvorstufe V. gespeist.

Die Eingangsspule L des Audionschwingkreises ist induktiv
an eine Spule L1 gekoppelt , die über einen Kondensator C mit dem Gitter der Regelröhre V2 verbunden ist, sowie ebenfalls induktiv an die Rückkoppelspule L2 gekoppelt, diese bekommt die Rückkoppel- HF über einen Drehkondensator C1, der mit dem gemeinsamen Ausgang der Regelröhren V2 und der zweiten Regelröhre V3 verbunden ist.

Der Gitter-Kathoden-Eingang der Röhre V3 bekommt einen Teil des Eingangssignals des Antennenkreises von der angekoppelten Spule L4, noch vor der HF- Vorstufenröhre V.

Im Betrieb liegen Signalspannungen am Eingang, die Rückkopplung der
Audionröhre wird, verstärkt über Regelröhre V3, durch die Spule L2 zurückgegeben.

Wenn die Audionröhre V1 jedoch zum Schwingen neigt, wird die Rückkopplung durch die Spule L2 abgeschwächt. so wird eine Stabilisierung des Systems bewirkt.

(Übersetzt von Edi)

Wichtig ist hier der Wickelsinn der Spulen L1, L2 und L4, Edi.

Und nochmal: Audion geregelt !




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